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Iran

Was bringt ein Regimewechsel?

Viele wollen es nicht glauben: Dass ein Iran nach dem Ende der Mullahherrschaft stabiler und friedfertiger sein könnte. Der ernüchternde Zustand des Nachbarlandes Irak nach dem Sturz von dessen langjährgien Diktator Saddam Hussein oder der Blick auf Afghanistan, das heute unter der Herrschaft der Taliban steht, scheinen den Gegnern eines Regimewechsels recht zu geben.

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Gesellschaft und Kultur

Randnotiz: Migration in den Golfstaaten

Pauschalurteile verbieten sich, dennoch kann es unter Bevölkerungsgruppen der Tendenz nach Unterschiede geben, wenn es um Wertvorstellungen oder politische Sympathien geht. So schreibt der Islamwissenschaftler Sebastian Sons in seinem Buch «Die neuen Herrscher am Golf» (2023) über die Migrationspolitik der Golfstaaten:

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✒️ Scharfe Schoten - die Glosse

Nahostkonflikt so gut wie gelöst

Ein Orientalist hat etwas falsch verstanden.

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Naher und Mittler Osten

Woher der Hass der Islamischen Republik auf Israel kommt

Khomeini hatte immer auch Israel im Visier. Er glaubte, die Juden verfolgten das Ziel. den Islam zu vernichten, um eine eigene Weltherrschaft zu errichten, der es zuvorzukommen galt. In dem libanesischen Schiitenführer Imam Musa Sadr fand Khomeini den Vordenker einer schiitischen Achse, deren langfristiges Ziel die Eroberung Jerusalems sein sollte.

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Wissenschaft und Forschung

Das Schweigen der Nahostwissenschaftler

Von der Öffentlichkeit wenig beachtet, melden auch die Universitäten sich zum Massaker der Hamas am 7. Oktober zu Wort. Mehr und mehr Hochschulen sehen sich veranlasst, Stellung zu beziehen, wobei die Hamas durchweg als Täterin benannt und Israel die Solidarität ausgesprochen wird. Das ist eine gute und ermutigende Nachricht. Aber es gibt auch Ernüchterung.

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Antisemitismus

Von Marokko bis Indonesien: Auf die islamische Strasse ist Verlass

Warum macht die Hamas das? Warum schlachtet eine Terrororganisation mehr als tausend Menschen ab und überzieht Israel mit Hunderten von Raketen, wenn sie doch weiss, dass sie militärisch nichts zu gewinnen hat? Weil sie weiss, dass sie den Informationskrieg gewinnen kann, zumindest in den mehrheitlich islamischen Ländern!

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Religion und Gesellschaft

Muslimfeindlichkeit in Deutschland

Lauscht man den Stimmen mancher Kämpfer gegen den Rassismus in den Medien, muss man den Eindruck gewinnen, dass Deutschland ein durch und durch rassistisches, chauvinistisches, patriarchalisches, intolerantes und beinahe präfaschistisches Land ist, in dem man als Muslim nicht leben kann. Höchste Zeit also, dass sich ein Expertenkreis dieses Themas annimmt.

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Türkei

Was Erdoğans Wahlsieg bedeutet

Man kann die Dinge positiv sehen: Obwohl er den Grossteil der Medien hinter sich weiss, die ihm sehr viel mehr Sendezeit eingeräumt haben als seinem wichtigsten Herausforderer, er seit dem gescheiterten Putsch von 2016 den Staatsapparat auf Linie gebracht hat und von einem Wahlsystem profitiert, das die stärkere Partei begünstigt, hat Erdoğan die Wahlen nur knapp und erst nach einer Stichwahl gewonnen.

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Religion und Gesellschaft

Wenn der Muezzin ruft

Von Thomas Hobbes kann man lernen, dass Frieden eine Kulturleistung des Menschen ist, kein Naturzustand, den es nur wiederherzustellen gelte. Aus diesem Anti-Utopismus heraus gelangte Hobbes zu einem Plädoyer für den Gebrauch der Vernunft als Grundlage einer Staatlichkeit, die zwischen Tat und Gesinnung unterscheidet.

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Iran

Freiheit und Kopftuch in Iran

Im Iran strömen die Menschen in Scharen gegen das Regime auf die Strassen. Einmal mehr wird das Kopftuch zum Symbol des repressiven Charakters der Islamischen Republik Iran. Oder ist es vielmehr der Kopftuchzwang, nicht das Kopftuch selbst, wie viele westliche Kommentatoren klarzustellen sich beeilen, die einen Reputationsschaden für den Islam befürchten?

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