Postkoloniale Revolte an den Universitäten

Wer die Bilder von den sogenannten Protestcamps an amerikanischen Universitäten gesehen hat, in denen sich der akademische Mob gegen Israel organisierte und jüdische Studenten drangsalierte, mag schockiert gewesen sein. Ein Grund zur Überraschung waren sie nicht. Denn an den geisteswissen-schafltichen Fakultäten westlicher Universitäten hat man schon lange ein Problem mit Israel.

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Was kümmert es die Inder?

Asiens Kino widerlegt die marxistische Kulturkritik

Tiger Zinda Hai (टाइगर ज़िंदा है) – Der Tiger lebt, heisst ein indischer Film, der Teil einer Reihe um einen Superagenten ist, der unter dem Decknamen “Tiger” (englisch ausgesprochen) operiert. Der Film verbindet Action mit Romantik und bildet gewissermassen das Gegenstück zu westlichen Filmen wie der Indiana Jones-Reihe. Tiger Zinda Hai, ein durch und durch kommerzieller Film, sagt aber auch etwas über den ökonomischen Aufstieg Asiens aus.

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Coronische Zeiten

Es klingelt an der Tür. Das Gesundheitsamt. Weil ich vor einiger Zeit mit dem und dem Kontakt hatte, darf ich mich jetzt in Quarantäne begeben. Für die kommenden vierzehn Tage. Kann ich schnell noch einkaufen? Nein, auf keinen Fall. Also muss ich mich telefonisch darum kümmern, wer in der Lage wäre, mich mit dem Nötigsten zu versorgen. Familienmitglieder kommen nicht in Frage, stehen sie doch ebenfalls unter Quarantäne. Die grossen Supermarktketten bieten zwar Online-Bestellungen mitsamt Lieferung nach Hause an – aber leider nicht in unserem Stadtteil.

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Ein Europa der flexiblen Geometrie

Die EU befindet sich in einer fundamentalen Krise: So haben laut dem Ökonomen Hans-Werner Sinn einzelne Mitgliedstaaten ihr Staatsdefizit in Prozent des BIP seit 1996 insgesamt 165 Mal überschritten, wobei in 112 Fällen die EU-Kommission eine Strafe hätte verhängen müssen. Diskutiert wird aber vor allem über die Schicksale einzelner Mitgliedsländer, seien es Grossbritannien, Griechenland oder Italien.

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Eitelkeit und Starrsinn

Günter Grass möchte nicht länger schweigen, was er früher freilich auch schon nicht getan hat. Mit letzter Tinte, denn Grass ist noch nicht im digitalen Zeitalter angekommen, schreibt er nieder, was ihm zur Irankrise einfällt. Weil er davon überzeugt ist, dass die ganze Welt es lesen will, lässt er seine Gedanken in drei Ländern gleichzeitig unter das Volk bringen.

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