Seit Jahren brodelt auf linken Plattformen das Propagandasüppchen, wonach Iran demnächst Ziel eines amerikanischen Angriffs werden könnte – eine Voraussage, die dann regelmässig nicht eintrifft, einige Zeit später aber wieder auftaucht und weiter in die Zukunft verschoben wird.
Schlagwort: Israel
Die zionistische Gefahr» lautet das Kapitel eines saudischen Schulbuchs, das, wie auch andere Schulbücher des Landes, im vergangenen Jahr grundlegend überarbeitet wurde. Der israelische Thinktank IMPACT-se hat sich die Unterschiede in Bezug auf Juden und Israel genauer angesehen und festgestellt:
«Palästinenser müssen warten!»
Die öffentlich-rechtlichen Sender wollen wieder mehr Geld, um ihre weitverzweigten Sendekanäle zu unterhalten und womöglich noch weiter auszubauen. Als ob ein reparaturbedürftiges System dadurch besser würde, dass man es einfach mit mehr Geld versorgt.
Werden die Medien dem künftigen US-Präsidenten Joe Biden genauso auf die Finger schauen, wie sie es bei Trump getan haben?
Dass eine differenzierte Antisemitismusdebatte „in Deutschland offenbar unerwünscht‟ sei, beklagen beiden Kulturwissenschaftlerinnen Irit Dekel und Esra Özyürek. Belegt aber wird diese Behauptung nirgends. Stattdessen nehmen sie den wegen seiner Nähe zur antiisraelischen BDS-Bewegung in die Kritik geratenen Hochschullehrer Achille Mbembe in Schutz und suggerieren, hier werde eine Stimme allein deshalb unterdrückt, weil sie von einem Linken und Nicht-Weissen stammt. Auf die Kritik an Mbembe gehen sie gar nicht erst ein.
Historisch» nennen israelische Medien das Ereignis und auch auf emiratischer Seite überschlägt man sich fast vor Enthusiasmus. Die als «Abraham Accords» gefeierten Abkommen zwischen Israel und den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) , die einen Friedensvertrag zwischen beiden Ländern vorsehen, könnten den Nahen Osten in Bewegung bringen.
In diesem Jahr feiert dieses Blog seinen fünfzehnten Geburtstag. Dieser ist zwar nicht heute, aber heute vor fünfzehn gab es ein Ereignis, das mit diesem Blog in enger Verbindung steht und geradezu nach einer Rückbetrachtung schreit.
Hisbollah und die Umkehrung der Fakten
Stellen Sie sich vor, eine Gruppe von Neonazis in Deutschland würde von einer ausländischen Macht mit einer stetigen und umfangreichen Waffenlieferung bedacht, infolgedessen sie zu einem so gewaltigen Machtfaktor würden, dass der Staat damit überfordert wäre, ihre Strukturen zu zerschlagen. Stattdessen bliebe dem deutschen Staat nichts übrig, als sich mit den Neonazis zu arrangieren und es zu tolerieren, wenn diese im Land Strassensperren errichten und Menschen nach Belieben festnehmen.
Israel zum 72.
Uralte Sehnsucht nach Zion – Israel wird zweiundsiebzig und noch immer wird es in Europa wenig verstanden
Die Vorgeschichte des jüdischen Staates im 19. und 20. Jahrhundert wird meist so erzählt: Jüdische Siedler, die vor Pogromen in Osteuropa nach Palästina ausgewandert waren, besiedelten das Land in der Absicht, den jüdischen Staat der Antike wiederaufleben zu lassen. Die Inspiration dazu bezogen sie von einem Wiener Journalisten namens Theodor Herzl, dem Begründer des politischen Zionismus. Dabei bedienten sie sich der Hilfe der Briten und nahmen keine Rücksicht auf die lokale arabische Bevölkerung, die sie an den Rand drängten und damit einen Konflikt schufen, der bis heute andauert.
Kritik an Israel sei kein Antisemitismus per se und manches Verhalten von israelischer Seite lade zur Verurteilung ein, schrieb einmal der Historiker Walter Laqueur, der zugleich daran daran erinnerte, dass Israel nicht an Holland oder die Schweiz grenze, sein Überleben in einer feindseligen Umgebung daher nicht möglich sei, ohne sich «an die örtlichen Gepflogenheiten» zu halten. Damit ist eine Trennlinie zwischen legitimer Kritik an der israelischen Politik und einem Antisemitismus, der sich vorgeblich gegen Israel richtet, angedeutet.
