Hat US-Präsident Trump wirklich geglaubt, indem er mit einem Militärschlag droht, könnte er die zu erwartenden massenhaften Hinrichtungen stoppen, mit denen das Mullah-Regime die jüngste Protestbewegung in Iran endgültig zerschlagen will, nachdem es bereits geschätzt über 20.000 Menschen auf der Strasse getötet hat?
Monat: Januar 2026
Über welchen Kommentar in welchem Medium man dieser Tage auch immer stolpert, so wird durchweg Unmut darüber geäussert, dass Reza Pahlavi, der Sohn des letzten Schah, mithilfe einer US-Intervention die Monarchie in Iran wiederherstellen könnte. Doch der Unmut ist fehl am Platze und nur Wasser auf die Mühlen der gegenwärtigen Machthaber.
Ist dies das Ende?
Khamenei, der greise Diktator eines niederträchtigen Regimes auf dem Boden des einstmals so stolzen Iran, hat seinen Schergen freie Hand gegeben, den jüngsten Aufstand der eigenen Bevölkerung mit allen Mitteln niederzuschlagen. Das scheint gelungen. Doch was kommt als nächstes?
Die letzte Schlacht
Stellen Sie sich vor, Sie könnten mit Ihrem Handy oder Smartphone niemanden erreichen, wirklich niemanden, weder im In- noch im Ausland. Stellen Sie sich vor, auch Ihre Telefonleitung wäre tot und überhaupt alle Telefonleitungen. Nichts ginge mehr, das ganze Land wäre abgeschottet. Das ist Realität in Iran. Seit vier Tagen in Folge.
Das ZDF verirrt sich im Nahen Osten.
Leichte Beute
Ein Islamwissenschaftler kommt mit den Ereignissen in Iran nicht recht klar.
Hannah Arendt lesen (4/4)
Gab es auch Unterschiede zwischen den historischen totalitären Herrschaftssystemenen? Ja, sagt Hannah Arendt. Das deutsche System der Konzentrationslager hatte keinen anderen Zweck als den der Vernichtung, ökonomisch brachten sie keinen Nutzen. Anders beim russischen Gulag.
Ein Historiker schaut auf die Iraner und versteht die Welt nicht mehr.
Zu oft schon hatten man gehofft, den Iranern würde es gelingen, ihr so verhasstes klerikales Regime abzuwerfen, das in Sachen Hinrichtugen von Rekord zu Rekord eilt und das Land fest in seinem Griff hat, doch hat die Vergangenheit Vorsicht gelehrt. Am Ende hat das Regime noch immer die Oberhand behalten.
US-Präsident Donald Trump belebt die alte Monroe-Doktrin neu, nennt sie scherzhaft «Donroe», und meint damit eine Rechtfertigung für die USA, über den gesamten amerikanischen Kontinent das letzte Wort zu haben und amerikanische Interessen notfalls mit Gewalt durchzusetzen.
